Aguaan
Meditationsmusik
mit Groove

Bei der Lektüre des Buches "Die Kosmische Oktave"
von Hans Cousto (ISBN 3-922026-24-9) wurde mir klar, das der Kammerton 440 Hz eine relativ willkürlich festgesetzte Angelegenheit ist und dass es andere Stimmungen gibt, die "das, was ist" wesentlich besser reflektieren.

Der Aha-Effekt kam beim Experimentieren im Studio: Ich arbeitete mit Samples, die irgendwo in der dritten Welt auf der Strasse aufgenommen wurden. Diese Musiker kennen weder Stimmgerät noch Stimmgabel, sie stimmen ihre Instrumente "aus dem Bauch". Der weitaus grösste Teil dieser Samples war "zufällig" auf 432 Hz gestimmt.

Da ich so weit wie möglich mit echten Instrumenten arbeiten wollte, traten naturgemäss einige Probleme auf, weil man manche Instrumente, wie z.B. einen Konzertflügel nicht mal eben auf 432 Hz runter- und danach wieder hochstimmen kann.

Zielsetzung dieser Musik ist einerseits, eine Meditationsunterstützung bereitzustellen, die ganz gezielt durch Verwendung bestimmter Töne & Tempi entsprechende Stimmungen/Energien unterstützt (Schlagwort: "Planetentöne"). Andererseits soll sie einfach Spass machen und keinesfalls langweilen, trotz der durchaus beabsichtigten teilweisen Monotonie.

Bei meinem ersten Versuch habe ich mir den Ton "Sa" ausgeguckt. Das ist der Grundton der indischen Sitar und entspricht einem "tiefergelegtem cis"
(Grundstimmung 432 Hz) unseres Tonsystems. Im energetischen Sinn repräsentiert er das "Om" und hat eine beruhigende Wirkung. Man spricht auch vom "Jahreston", da er eine Oktavierung der Wanderung der Erde um die Sonne innerhalb exakt eines Jahres ist.

Beim vorliegenden, ersten Werk handelt es sich um den Titel "Where Is The Change?", was durchaus 3-deutig gemeint ist ;-) Da eine Meditation etwas länger dauert als die durchschnittliche Laufzeit eines Popsongs, ist auch dieses Stück etwas länger - nämlich 18:11. Den Basic Groove habe ich auf einem gestimmten Abflussrohr getrommelt und auch die meisten anderen Instrumente selbst gespielt. Die Sologeige spielt Istvan Kovacs, Percussion und arabische Streicher stammen aus verschiedenen Sample-Libraries.

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, hat das Stück wohl bisher nicht genervt. Oder haben Sie auf [stop] geklickt? ;-)
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www.aguaan.com